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Fighting Corona
24.11.2021 Schweiz: Es geht hoch..

Die Inzidenz steigt überproportional
Die Sterberate steigt auch von 4 % auf 6 %
(Die Probleme beginnen bei ca. 10%)

Die Sterberate ist noch ca 8 mal geringer, als vor Jahresfrist.

Bedenklich ist, dass nun wieder mehr Geimpfte sterben, als Ungeimpfte.

Wir haben wohl zu spät angefangen mit der dritten Impfung.


23.11.2021: Geringe Übersterblichkeit

Erstmals seit Oktober 2020 verzeichnen wir wieder eine geringe Übersterblichkeit für über 65-jährige.

Für Jüngere gibt es seit Seuchenbeginn keine Übersterblichkeit


19.11.2021 Österreich

Österreich geht in den Lockdown, auch für Geimpfte.
Eine Veranlassung, das genauer in der Grafik zu analysieren:

  • Sterberate
    • heute: 23%
    • vor Jahresfrist: 34%
  • Inzidenz
    • heute: 148
    • vor Jahresfrist: 83

Die Situation ist kritisch, aber weniger gefährlich, als vor Jahresfrist.

Vergleich mit der Schweiz:

  • Sterberate
    • Österreich: 23%
    • Schweiz: 4%
  • Inzidenz
    • Osterreich: 148
    • Schweiz 55

Die Schweiz liegt bei der Sterberate ca. 6 mal günstiger, als Österreich.
Im Ländervergleich liegt die Schweiz eher bei Italien, Frankreich und Portugal.

Wir hoffen, dass das so bleibt.


19.11.2021: Länderverglaich: Gefahr geringer, als letztes Jahr

Der Vergleich heute und vor Jahresfrist:

alle Länder; Median:
Die Sterberate ist mit ca. 6% 2.6 mal geringer. (entspr. -9%)

Schweiz:
Die Sterberate ist mit 4% ca 12 mal geringer (entspr. -49%)
Damit sind auch schwere Fälle und die Spitalbelastung tief.

Österreich:
Die Sterberate ist heute mit 34% geringer (entspr. -11%)

[100% entspricht der Normalsterblichkeit]
Aus aktuellem Anlass haben wir Österreich mit einem gelben Pfeil markiert.



27.10.2021 Impfung Schweiz: Wieviel ist genug?

Die Schweizer Regierung versucht mit allerlei unbeliebten und aufwendigen Massnahmen die Impfrate zu erhöhen.
Ist das gerechtfertigt?

Impfsituation heute:
Wir haben eine 3-Teilung:

  • Eine Spitzengruppe mit Israel und Chile mit über 80%
  • Ein Mittelfeld mit der Schweiz, mit zwischen 60-75%
  • Nachzügler mit Serbien, Kosovo und Indien mit weniger, als 50%

In der Spitzengruppe sind die Infektions- und Todesfallzahlen ähnlich der Schweiz. Offenbar wirkt sich die hohe Impfrate nicht positiv aus.

Es ist unwahrscheinlich, dass ein paar Prozente mehr in der Schweiz das Seuchengeschehen wesentlich beeinflussen können.

Schlussfolgerung:

  • Wir können auf weitere Aktionen und Vorschriften zur Steigerung der Impfrate getrost verzichten.
  • Die Impfwilligen können sich weiterhin impfen, auch mit Booster.
  • Ungeimpfte werden sich früher oder später durch Ansteckung immunisieren.
  • Wir können diesen Vorgang beschleunigen, indem wir die Einschränkungsmassnahmen aufheben.


5.6.2021: Anpassung Skalierung
Bisher haben wir die Inzidenz berechnet auf 14 Tage, pro 100'000 Einwohner, wie vom BAG ursprünglich eingeführt. Inzwischen haben sich die Gepflogenheiten geändert: Deutschland rechnet die Inzidenz auf 1 Woche International wird die Inzidenz pro Tag gerechnet, mit einem rollenden Durchschnitt über 7 Tage. Wir haben deshalb unsere Auswertungen angepasst:
  • Inzidenz Neu bezogen auf 1 Tag, basierend auf dem rollenden Durchschnitt über 7 Tage, auf 100'000 Einwohner. Sie wird also um Faktor 14 geringer.
  • Vorteil: Dividiert man aktuelle Infektionszahlen durch die Einwohnerzahl (CH: 83), kann man direkt mit der Inzidenz vergleichen.
    Beispiel Schweiz gestern: 491 Infizierte ergäbe eine Tages-Inzidenz von 5.9
  • Der frühere BAG-Genzwert von 60 läge nun neu bei 4,3
  • Wochenzuwachsrate wird neu auf 1 Woche bezogen (rollender 7-Tage-Durchschnitt).

30.4.2021 Braucht es eine Zweite Impfung?

Unter dem Druck des Impfstoffmangels haben die Bürokraten nun entschieden, dass die Zweite auch "später" erfolgen kann. Gibt es dahinter auch Fakten?

Auf der Faktensuche zur Impfung ist ein interessantes Dokument vom Pfizer vom 17 November 2020 aufgetaucht. Es vergleicht den Inzidenzverlauf bei Geimpften und Ungeimpften (Placebo)

Was kann man in der Grafik sehen?

  • Bis 10 Tage nach der Impfung ist keine Schutzeffekt sichtbar.
  • Ab 2 Wochen verläuft die Kurve der Geimpften fast waagrecht, bis zu 10 Wochen
  • Eine Zunahme der Schutzwirkung ist nach der zweiten Impfung nicht erkennbar

Was kann man Neugeimpften empfehlen?

  • Wichtig ist die erste Impfung
  • Der Schutz setzt ca 14 Tage nach der Erstimpfung ein
  • Die Inkubationszeit (ca. 5 Tage) muss berücksichtigt werden.
  • Sie sollten deshalb besonders vorsichtig sein 10 Tage vor und nach der Erstimpfung


26.11.2020 Haben wir Anfang Oktober geschlafen?

Wie konnte es geschehen, dass die Schweiz im Anfang November eine der höchsten Inzidenzen weltweit hatte?

Um das zu untersuchen haben wir rückblickend die historische Trendanalyse am 11.Oktober 2020 untersucht:
Die Schweiz hatte damals eine moderate Inzidenz (ca. 100) aber der Trend war rekordverdächtig hoch bei 500%. (Trendgrafik vom 11.10,.2020 : Sie war an diesem Tag verfügbar und basiert ausschliesslich auf Daten vor diesem Datum)

Mit dieser Erkenntnis hätten wir die Alarmglocke läuten und sofort Massnahmen ergreifen können. Das ist nicht geschehen und wir werden nun unsere hohe Inzidenz bis in das nächste Jahr schleppen.

Und natürlich haben wir deshalb auch eine hohe Übersterblichkeit zu verkraften (50% der normalen Todesfälle).

Bleibt zu hoffen, dass wir beim nächsten Ausbruch über ein Frühwarnsystem verfügen und schneller reagieren können.


23.10.2020 Schweiz: Laute Warnungen - keine Massnahmen

Sowohl das Bundesamt (BAG, kein Bundesrat) als auch die Regierung Zürichs (3 Regierungsräte) haben heute Pressekonferenzen durchgeführt:

Laute Warnungen:
Fallzahlen, Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfälle verdoppeln sich in Wochenfrist. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Massnahmen: Keine. Die Schweizer werden aufgerufen, selbst Massnahmen zu ergreifen.

Anmerkungen:

  • Die CH-Todesfallzahlen sind problematisch: JHU meldet für die Schweiz am 21.10. einen Rückgang der kumulierten Todesfälle um 106. Das ist sicher falsch.
  • Am Wochenende wird es wohl ruhig sein, da das BAG keine Zahlen liefert.
  • Die Schweiz testet zuwenig: Ca. 26% der Tests sind positiv. Wir müssten ca. 5 mal mehr testen um auf 5 % zu kommen (Empfehlung Robert Koch Institut)

Grafik: Bewegungen innerhalb der letzten Woche. In der Hölle wird es langsam eng. Die Schweiz ist auf dem Weg dahin. Tschechien und Belgien haben die Inzidenz 1000 überschritten.
Inzidenz: Neuinfektionen in 14 Tagen pro 100'000 Einwohner

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